Kategorie: Hobby
Die ursprüngliche lateinische Bedeutung des Wortes Stromerzeuger/Generator bedeutet “Erzeuger”. Früher wurde ein Generator auch als “Dynamo(-maschine) bezeichnet. Als Erfinder des Generators im 19. Jahrhundert gilt Walter von Siemens. Ein Generator ist eine elektrische Maschine die zur Umwandlung von mechanischer Energie in elektrische Energie verwendet wird. Durch die Bewegung eines Leiters senkrecht zu den Kraftlinien eines Magnetfeldes wird in dem Leiter durch Induktion eine Spannung erzeugt. Dies wird als elektromagnetischer Generator bezeichnet. Genau genommen ist ein elektromagnetischer Generator die Umkehrung eines Elektromotors und ist deswegen im wesentlichen auch so aufgebaut. Die Bewegung zwischen Wicklung und Magnetfeld wird dabei so erzeugt, indem die Wicklungen im Ständer dem vom Läufer erzeugten Magnetfeld ausgesetzt werden. Dabei wechselt die Polarität des Magnetfeldes fortlaufend - alle induzierten Spannungen sind somit Wechselspannungen.
Will man Gleichstrom erhalten muss man mittels so genannten Kollektoren oder Kommutatoren (das sind Umschaltungen der Stromabnahme) eine Halbwelle so modifizieren, dass dann pulsierender Gleichstrom erzeugt wird. Um diesen zu “glätten” werden am so bezeichneten Anker (am Läufer sitzend) mehrere voneinander isolierte Wicklungen angebracht. Entsprechend wird auch der Kommutator unterteilt. Dadurch überlagern sich die entstehenden phasenverschobenen, pulsierenden Gleichströme zu einem nahezu glatten technischen Gleichstrom. Zur Erzeugung des Magnetfeldes dienen Elektromagnete, wobei der erzeugte Strom durch Kohlebürsten vom Kommutator abgenommen wird. Antriebsmaschinen für Generatoren sind meistens Dampf- und Wasserturbinen, aber auch Diesel- seltener noch Gasmotoren.
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