Kategorie: Hobby
Bereits während seines Elektrotechnikstudiums und im Jahre 1957 war Heinrich Wolfgang Steinel im Bereich der Verarbeitung und Herstellung von elektrischen Heizwiderständen tätig. Nach dem erfolgreichen Abschluss im Jahre 1959 widmete er sich nun voll und ganz seinem neu gegründeten Unternehmen, welches in seinen Anfängen Heizelemente für unterschiedliche, elektrische Geräte, wie beispielsweise Eierkocher, Kaffeemaschinen oder Trockenhauben, offerierte.
Heutzutage zählt Steinel zu den führenden Unternehmen im Bereich der Entwicklung und des Einsatzes von Keramiken in Heizwiderständen. Mit dieser innovativen Idee und dem großen Ehrgeiz des Gründers war das Unternehmen nur wenige Jahre später in der Lage, zu expandieren und seinen Hauptsitz im Jahre 1978 sogar nach Herzebrock-Clarholz zu verlagern. Als besonders wichtiger und erfolgreicher Schritt des Unternehmens erwies sich auch die Entwicklung des zweipoligen Spannungsprüfers. Durch den hohen Absatz dieser Geräte verringerte sich allmählich die Abhängigkeit vom immer kleiner werdenden Markt für Heizwiderstände. Seit 1980 stellt das Unternehmen Steinel zudem Heißklebepistolen her und rundet sein Sortiment seit 1983 auch durch den Vertrieb von Thermowerkzeugen ab.
Das heutige Sortiment des Unternehmens umfasst zusätzlich auch Außenleuchten, die per Sensor gesteuert werden können. Ursprünglich waren die eingesetzten Infrarot-Sensoren ein Abfallprodukt der Rüstungssparte von Siemens und sollten für ein Ortungs- und Zielerfassungssystem verwendet werden. Durch die Weiterentwicklung von Steinel sind die Sensoren jedoch auch in der Lage, Bewegungen zu erfassen. Heutzutage sind die sensorgesteuerten Leuchten eine der wichtigsten Vertriebsprodukte von Steinel. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Kunden im Bereich Elektroartikel eine facettenreiche Auswahl an Produkten.
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